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Days like this


Es gibt Tage im Leben, die sind so einmalig schön, sie lassen einen auch längere Durststrecken schnell vergessen. Solche  Zauberstunden wurden mir gestern geschenkt. Ich erlebe sie mit Demut, Dankbarkeit, Zärtlichkeit. An solchen Tagen gibt es für mich das Stillstehen der Zeit, das Da-Sein in der Gegenwart. Für solche Tage kann ich das Leben einfach nur lieben.

Stimme und Songs von Van Morrison bringen für mich genau diese Seinsdemut zum Ausdruck.

Zum Maitag und zur Feier der Apfelblüten schick ich Euch seinen Song.

http://www.youtube.com/watch?v=BteIwbKU_iQ

Wünsche Euch days like this,

Euer Paulson

Von Feen und anderen Flugobjekten


Für den zum Bodenwesen verdammten gemeinen Menschen ist das Fliegen ein Faszinosum. Und so versucht er es, das Fliegen, virtuell und in echt.

Neulich flog ich mit dem Rad zum See, und man sah sehr schön die Berge. Diese Alpenkette, sie fasziniert mich schon immer, und irgendwann würde ich gerne mehr in ihrer Nähe wohnen. Der Mensch ist ein Sehnsuchtswesen. Und der Himmel an dem Tag war eigentlich perfekt. Eigentlich!

Was war passiert? Nun, das so genannte Flugaufkommen in unserem Land hat inzwischen dermaßen zugenommen, dass es Tage gibt, an denen einem die künstliche Bewölkung aus Kondensstreifen das Blaue raubt. Und so waren wir zumindest am Vormittag um den in diesen Tagen so raren Sonnenschein betrogen. Auch der Verkehr am Boden nimmt noch immer stark zu. Inzwischen gibt es bei uns mehr Motorfahrzeuge als Einwohner. Der Trend geht wohl zum Zweitfahrzeug. Und die für die grenzenlose Mobilität notwendige Infrastruktur verändert immer mehr unsere Städte und Landschaften. Der von  vielen so bewunderte Formel Eins-Weltmeister und die Erotik der Motoren im Autoland lassen nicht gerade auf ein Ende des Wahnsinns hoffen. Ja, und die Kondensstreifen und diese Flucht nach Süden: Die Menschen arbeiten sich zutode, produzieren, transportieren und konsumieren wie die Verrückten, und opfern dafür immer mehr ihre Naherholungsgebiete dem sogenannten Lebensstandard; um dann einmal im Jahr – der Trend geht aber zum Zweitflug – in die weit entlegenen Sehnsuchtsparadiese zu düsen.

Und während ich so unter meinem Kondensstreifenschleierwolkenhimmel saß und schrieb und darauf wartete, dass der Dreck auf mich niederrieselte, kam mir doch ein schöner Gedanke: Vielleicht führen diese Paradiesflieger den Klimawandel ja gar nicht herbei, sondern verhindern ihn sogar! Denn wenn sie da ganz weit oben so einen raffinierten Schleier legen, auf ihrem Flug nach Tausendundeine Nacht,  dann kann sich doch das Klima hier unten gar nicht mehr erwärmen. Ist doch logisch, oder? Billigflüge sind also in Wirklichkeit eine geheime wirtschaftspolitische Maßnahme zur Verhinderung der Erderwärmung und tragen so zur Rettung des Planeten bei. Genial, oder? Man sollte also auf keinen Fall vorschnell urteilen.

Auch beim Singer-Songwriter Paulson wimmelt es ja nur so von Flugobjekten. Ob angels, fairies, birds, ob ghosts oder demons – auch in meinen Songs wird geflogen was das Zeug hält. Diese märchenhaften Flügelwesen aus dem swabian skies-seelenkino sind die Symbole des Ersehnten, Luftigen, Erhabenen, des Bösen und Bedrohlichen. Für jedes Gefühl ein bestimmtes Flugobjekt. Ich will das nicht näher erläutern, sonst wird´s kindisch. Jedenfalls versuche ich einfache und eingängige Songs mit klarenTexten zu schreiben, und diese Bilder helfen mir dabei. So wie ein schönes voicing auf der Gitarre. Akkord, Rhythmus, Text und Stimme, wenn die vier zusammen passen, und das drei Minuten lang, dann ist´s ein guter Song. ;-)

Und diese Songs wird es bald auch wieder live geben. Die Konzerttermine findet Ihr jetzt wieder unter Concerts. Näheres demnächst.

Bis dann,

Paulson

Das Besondere


Wenngleich ich meine Nase gern in Bücher stecke, würde ich mich dennoch nicht als Vielleser bezeichnen. Regelmäßig erwische ich mich mit philosophischen Büchern, ohne dass ich behaupten würde, irgendwas von dem zu verstehen, was ich da lese. Und das ist gewiss kein fishing for compliments. Der Mensch (zumindest meiner, also ich) wächst extrem langsam Richtung Erkenntnis. Und spätestens seit Kant wissen wir, dass alles Verstehen ohnehin durch den limitierten Sinnen-Apparat des Menschen begrenzt ist.

So ist Lesen für mich vor allem die Freude am Entdecken des für mich Geschriebenen. Gute Literatur ist vielleicht  nichts weiter als zu Papier Gebrachtes, das ziemlich genau der Gefühlwelt des Lesers entspricht. So ist Lesen vor allem ein Finden. Und was die einen für großartig halten, und mitunter missionarisch verschenken, lässt den anderen sowas von kalt. Max Frisch mag ich, und Pascal Mercier, Paul Auster find ich gut (Das Stück Man in the room auf BLUE WINE beschreibt so eine typische Paul Auster-Figur).

Es gibt sicherlich gewaltige Qualitätsunterschiede in allen Kunstbereichen. Der eine kann eben singen oder Geige spielen, während andere mit selbigem Tun eher die Fluchtreflexe ihrer Mitmenschen mobilisieren; und so wird es wohl auch mit dem Malen, dem Schauspielern, dem Schreiben und mit allen anderen Künsten und Lebensbereichen sein. Ich denke, dass sich die allergrößten Talente fast immer durchsetzen. Die mit der besonderen Gabe. Sie sind Kraft ihres überschäumenden Talents praktisch dazu verdammt, dieses Geschenk den Menschen weiterzuschenken, und dann üben und arbeiten sie wie die Besessenen, dass dies auch so sei.

Die Talente aus der zweiten Reihe kommen oft zu Ruhm – davon bin ich überzeugt – weil sie Glück haben, und/oder ein riesiges soziales Netzwerk, und/oder Menschen, die an sie glauben, oder auch, weil sie gnadenlos von sich selbst überzeugt sind. Und ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass dieser Erfolg durch ausdauerndes Marketing auch nachhaltig sein kann. Einer, den ich auch als Autor schätze, der Schweizer Markus Werner, hat einmal geschrieben. Wenn du einen Riesen siehst, so frage dich zuerst, ob es sich nicht um den Schatten eines Zwergen handelt. Ich weiß den Zusammenhang nicht mehr genau, aber der Spruch gefällt mir. Und er lässt sich wahrscheinlich für einen Großteil der Kunstschaffenden anwenden. Die Buchläden sind jedenfalls, davon bin ich überzeugt, voll von Werken, hinter denen sich ganze Zwergenstaaten verbergen(und Menschliches, Allzumenschliches sowieso, also ganz normale Menschen wie du und ich, so mit Bauchweh und Lust auf Himbeerjoghurt). Das Besondere ist jedenfalls selten. Wir müssen regelrecht suchen, um es zu entdecken. Und man wird es ohnehin kaum finden, wenn man nicht das Besondere in sich selbst entdeckt. Das, was einen berührt und umtreibt und woran wir glauben oder zweifeln in diesem Menschenleben. So gesehen ist es auch wiederum gut, dass die Auswahl so groß ist.

Das Internet ist auch eine Art Buchladen, mit einer Angebotspalette gigantischen Ausmaßes. Und es ist ein Medium, wo gerade die Maßstäbe dessen, was ein Riese und was ein Zwerg ist, fundamental verschoben werden. Jedenfalls scheint die richtige Performance dabei sehr wichtig zu sein. Aber ich weiß im Grunde zu wenig darüber. Die Vielfalt ist jedenfalls faszinierend. So wie die Vereinzelung der user in der community.  Bleibt zu hoffen, dass das Gute gut bleibt. Und dass sich die Menschen im Vielen noch darauf einigen können was das Wichtige sei. Verwirrend? Find ich auch!

Wenn Ihr auf das Album links oben klickt, findet Ihr einen kurzen Text zu BLUE WINE.

Bis bald,

Paulson




Weiße Federn


Draußen schneit es weiße Federn. Nun dürfen wir doch noch ein wenig richtigen Bilderbuchwinter genießen. Grimmig kalt ist es gewesen und es dauerte Tage, bis sich meine Wasserleitung wieder erweichen ließ. Gestern dann ein rasanter Temperaturanstieg auf um die null Grad. Und da waren sie sogleich wieder, die alternden und alten Männer mit ihren Motorsägen; nutzten das wärmere Wetter, um die aufgestaute Krachmacherenergie abzulassen. Ach, wie ich sie liebe, und sie bringen mich inzwischen sogar zum dichten:


das säääääääääääääääääägen

mit motorsääääääääääääääägen

ist der säx des alters

unsääääääääääääääääglich


Wahrscheinlich ist das auf dem Dorf besonders schlimm, wegen des Mangels an alternativen Freizeitbeschäftigungen. Und seit es die Dinger so billig in allen möglichen Läden gibt, hat jeder zweite eine. Ich glaube, mit den Laubbläsern ist das genauso: Mit einem stinknormalen Besen bist du doch der Lakai, aber mit so einem Ding, hey, da hast du glatt was Sheriff-artiges! Der Krach macht hier den Unterschied. Ich lärme, also bin ich. Und es war wohl schon immer so, dass die ruhigeren und sensibleren Menschen den Lauten und den Machern nicht sagen, dass sie nerven. Im Kleinen wie im Großen.

Hab es wohl schon einmal geschrieben: Ich denke dass nur relativ wenige dominante Menschen in unserer Gesellschaft den Ton angeben. Lass es in Deutschland 100 000 sein. Die sagen dann dem Rest, was der zu tun hat. Und die 80 Millionen Menschen „Rest“ schauen, dass sie dem Tempo und den teilweise irren Anforderungen hinterher kommen.
Ein großer Teil unserer Bevölkerung lebt inzwischen tatsächlich im Hamsterrad, oder im Haifischbecken, welches in etwa dasselbe sein dürfte. Die Menschen werden instrumentalisiert, entmündigt, entwürdigt. Und das Schlimme daran: Es wird oft noch so getan als wäre ein Unternehmen besonders nachhaltig oder sozial. Das Gegenteil ist aber oft
der Fall: Die Menschen arbeiten unter Umständen sogar weniger als früher, doch im globalisierten Wettbewerb sollen sie immer flexibler und immer erreichbar sein. Im Grunde arbeiten immer mehr in einer Art Dauerbereitschaft und Dauerüberwachung.

Was noch zur Unzufriedenhait beiträgt ist, dass die wenigen Tausen Macher die Hälfte des gesamten Profits einstreichen, den sie mit Hilfe der 80 Millionen „Rest“ machen.

Manchmal kann ich es nicht glauben, wie blind wir alle zusammen sind. Denn dieses Leben in der Konsum- und Leistungsgesellschaft widerspricht so ziemlich allen guten Werten: Nachhaltigkeit, Bescheidenheit, Langsamkeit, Gesundheit. Kein Wunder, dass die Menschen da krank werden, kein Wunder, dass sie dem Leistungsdiktat zu entfliehen versuchen. In die Krankheit, in die Spiritualität, in den Seitensprung.

Dieses System des immer mehr zerstört nicht nur die Lebensqualität der Menschen. Es ist auch krass, mit welchem Tempo wir die Ressourcen des Planeten verjubeln. Und die Politik jubelt wenn alles immer noch weiter wächst, und viele Menschen erfreuen sich an den halb geschenkten Produkten. Autos, Wohnungseinrichtung und Kleidung sind zur Mode geworden, sie richten sich schon lange nicht mehr nach dem Bedarf. Was daran liegt, dass eine ganze Industrie damit beschäftigt ist, den Menschen zu suggerieren, was sie noch alles brauchen, um moderne und attraktive Menschen zu sein! Und fast alles wird weggeworfen. Früher ließ man Scheren noch schleifen, heute gibt es beim Discounter gleich fünf für drei Euro. Nur zum Beispiel.

Die kürzlich überschrittene Zahl von sieben Milliarden Menschen ist in diesem Zusammenhang auch zum Fürchten. Wer meint, unser Planet könne locker zwölf Milliarden ernähren, der verkennt, dass die Ernährung tatsächlich nicht das Problem ist (eher die Verteilung), sondern die Tatsache, dass diese sieben Milliarden Menschen genauso verschwenderisch leben wollen, wie wir das seit über 50 Jahren in Deutschland tun. Wer etwa Negativwachstum oder Verzicht fordert, der läuft in dieser Gesellschaft Gefahr, gesteinigt zu werden. Zumindest wird er nicht ganz ernst genommen, oder als moralinsauer abgewunken. Es wird aber einen beschei-deneren Kurs geben müssen, weil dieser momentane geradewegs zum Abgrund führt. Und je länger wir das alles so laufen lassen, desto rigider werden dann einmal die Einschnitte in unsere Freiheit sein.

Viele Menschen spüren und wissen das, und versuchen auf ihre Art auszubrechen aus dem Mainstream. Tatsache ist doch, dass man auf einem begrenzten Planeten nicht auf Dauer auf Wachstum setzen kann. Das versteht bereits ein kleines Kind. Es gibt zwar einige positive Entwicklungen, aber meist bedarf es dazu einer Katastrophe, doch schon nach kurzer Zeit schlägt die alte Dynamik dann wieder zu. Das Problem: wir Menschen sind egoistisch, ziemlich unersättlich, wir sind zu viele, und wir sind allesamt Weltmeister im Verdrängen.

Zu den Themen Technik, Konsum, Leistung, Burnout, Kommunikation empfehle ich Euch heute zwei Links aus dem Schweizer Fernsehen, aus der schönen Reihe Sternstunde Philosophie:

Gernot Böhme: Hat der Mensch die Technik noch im Griff?

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=6a56ddad-7e08-40c3-97fa-968bf17283c5

Miriam Meckel: Burnout – wenn die Seele streikt

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=739d0037-5ca3-45a0-be1d-4f236ad66b6f;DCSext.zugang=videoportal_aehnlichevideos

Ich danke Euch für Euer Interesse an BLUE WINE. Ich bin gerade dabei, die Tour vorzubereiten. In Kürze erfahrt Ihr auf diesen Seiten mehr.

Und hier noch ein Song, einer meiner allerliebsten ever. Es ist eine ziemlich unperfekte Version von 1995, aber ich find sie dennoch toll. Und sollte noch jemand bezweifelt haben, dass wir vom Tier abstammen, hier ist der Beweis: Der Mensch – das spielende, das liebende, das singende, das tanzende Tier!

http://www.youtube.com/watch?v=3_7ELfeS4hI

Bis demnächst,

Paulson

Two new songs

 

Nun ist es doch noch ein wenig frisch geworden. Lebe an diesem Wochenende sogar mit eingefrorener Wasserleitung. Da weiß man sie mal wieder richtig zu schätzen, die ansonsten so reibungslos funktionierende hiesige Infrastruktur.

Hier kommen zwei weitere Songs von BLUE WINE. Save me könnte man als Hilferuf von der eingefrorenen Insel verstehen, meint aber was ganz anderes. Bilder und Stimme sind von Monja. Und das ist der direkte Link zu den bunten Landschaften ihrer Fantasie:

www.monja-schaarschmidt.de

Zieht Euch warm an,

;-)

Paulson

So richtig Winter…


…wird´s wohl nicht mehr werden in diesem Winter. Die meisten von Euch können wahrscheinlich gut damit leben. Weil ich derzeit per-pedes-technisch immobil bin, ist das nicht gefallene Weiß auch für mich nicht wirklich schlimm. In normalen Jahren allerdings schlägt ein querfeldein-Spaziergang durch einen verschneiten Winterwald so ziemlich alles.
Muss wohl die Kinderseele sein. Oder das biologische Programm des Höhlenbewohners. Wer weiß schon, weshalb wir das eine lieben und das andere lieber lassen?

Von meinem Fenster aus sehe ich das Zeller Horn und die Burg (wer´s noch nicht kennt: unbedingt mal vom Zeller Horn aus den Zoller anschaun, eine Szene wie aus einem Märchen) und die beiden waren immer mal wieder überzuckert; und auch gerade sind sie ein wenig in Schneewolken eingehüllt. Aber hier unten kommt heuer wenig oder nichts an.

Jetzt freue ich mich aber auch schon allmählich auf die Zeiten neuer Mobilität, und auf die wärmeren Tage, die sicherlich bald kommen werden. Der Optimismus ist uns Menschen ja angeboren. Soll man sagen glücklicherweise? Ja, doch, aus anthropozentrischer Sicht ist das sicherlich ein Glück. Aus gesamtplanetarischer eher weniger. Aber das nur nebenbei. Kennt Ihr den: Optimisten sind Menschen, die glauben, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben; Pessimisten sind solche, die fürchten, dass dies tatsächlich so ist.

Melancholiker, mit deren Gemütsverfassung ich mich einigermaßen gut auskenne, werden gelegentlich ja für pessimistisch gehalten, was aber sicherlich nicht zutrifft. Ein kluger Mensch hat einmal gesagt Melancholie ist das Vergnügen traurig zu sein. So sehe ich es für mich. Ich wollte gar nicht in einer Welt leben, in der alles immer nur freudvoll und lustig ist. Ich glaube, das würde mich ziemlich anöden. Und es würde nicht zum Menschsein passen. Wichtig finde ich, dass man in sich reinspürt, dass man herausfindet, wer man ist, was man möchte, und was nicht, dass man nicht ein halbes Leben lang gegen einen inneren Widerstand oder äußere Manipulationen anlebt. Wir Menschen in diesem freien Land können fast immer frei entscheiden, welches Leben wir leben wollen. Dazu gehört manchmal sicherlich ein wenig Einsicht. Und Mut. Mut für Veränderungen, Mut sich einzulassen, aber auch allein sein können erfordert Mut.

Hab einiges gelesen in den vielen Beinbruch-Wochen. Und immer wieder hab ich auch Gedanken aufgeschrieben. Manchmal entsteht daraus auch ein neuer Song. Möchte in nächster Zeit ein paar dieser reimlosen Gedichte mit Euch teilen. Zum Thema Selbstfindung hier ein erstes kleines:


ganz egal

es ist ganz egal
wo ich mich aufhalte
wenn ich mich dabei hab
ist es überall schön


Und das hier solltet Ihr Euch anschauen. Eine fast unglaubliche → Cover-Version eines momentanen Radio-Hits.

Seid herzlich gegrüßt,

Paulson

Neues Album: Blue Wine

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Hello again. Hier kommt der “Man in the room”. Es ist der letzte Song auf dem Album, und Monja hat ein klasse Storyboard dazu gezeichnet. Have a look, and step inside!
monja-schaarschmidt.de


Blue Wine Tour


Mein neues Album Blue Wine hatte einen prima Start. Ich möchte mich bei allen bedanken, die es bisher erworben haben. Toll auch, dass so viele die neuen Clips auf YouTube besuchen. Ein besonderes Dankeschön gilt den zwei lieben Menschen, die hauptsächlich dafür gesorgt haben, dass Blue Wine unter die Leute kommt. Denn was taugt die schönste Kunst, wenn
sie niemand kennt? Gibt es sie dann überhaupt? Nun, für den, der sie macht, wird es sie auf jeden Fall geben, und auch wichtig sein.

So manch einer wundert sich womöglich über die zeitliche Diskrepanz zwischen dem Erscheinen des Albums im vergangenen November und der Blue Wine Tour , die erst im

Herbst 2012 startet. Die Erklärung ist recht profan: Ich erhole mich seit knapp drei Monaten von einem kapitalen Beinbruch. Bis ich wieder anständig stehen und gehen kann, wird noch Zeit vergehen. Natürlich sind auch die Akquise und Organisation der Konzerte recht aufwändig. Und die Songs für das neue Programm wollen gut ausgewählt und eingeübt sein. Dann gilt es noch eine Band mit vielbeschäftigten Musikern zusammenzustellen, und auch die Proben vor der Tour stehen natürlich noch an. Ihr seht, es ist viel zu tun, bevor so ein
Konzert steigen kann.

Zwei Spielorte fallen in Zukunft leider ganz flach. Die Stadt Haigerloch hat die Konzerte zur Eröffnung der Volkshochschul-Semester gestrichen – wir sind dort dankenswerterweise viermal aufgetreten – und das Gasthaus Fecker, sozusagen mein Wohnzimmer, ist nach Aussage des neuen Pächters leider nicht mehr interessiert an musikalischen Beiträgen.
Nun, es wird dafür neue Auftrittsorte geben, wir sind dran, und Ihr werdet die Dates für die Tour bald erfahren.

In nächster Zeit werden wir noch weitere Songs der neuen Platte auf YouTube stellen, eventuell in Verbindung mit Bildern von Monja.

Ich werd mich demnächst wieder melden.

Und hier ist mal wieder ein Song, der nicht vom Paulson kommt ;-) , sondern vom sehr sympathischen Paul Carrack. Weiß gar nicht, ob er ihn auch geschrieben hat. Jedenfalls performt er ihn gut.

http://www.youtube.com/watch?v=-aFPKtJVBoU

Euch allen wünsche ich Gesundheit und Glück für´s neue Jahr. Gebt gut auf Euch acht.

Euer Paulson


Blue Wine


Blue Wine ist mein siebtes Solo-Album. Und hier ist es nun also. Natürlich bin ich stolz darauf. Alles ist gut gegangen und gut herausgekommen. Das ist ja in der Tat recht spannend, ob nach den hunderten von Stunden Arbeit und Aufwand alles so wird wie man es sich vorgestellt hat. Ja, ich denke, die Neue kann sich sehen und hören lassen. Hoffentlich ist mein „Blauer Wein“ auch nach Eurem Geschmack!

Ich möchte mich bei allen, die zum Gelingen des Albums beigetragen haben sehr herzlich bedanken. Bei Andy Schoy, Florian Seeger, Artur Stopper, Jörg und Michaela Sommer, Mia Buntz, Harry Bechtle, Nichole Martinson. Mein ganz spezieller Dank gilt diesmal:

Zuallererst Ralf Gugel, der einmal mehr aus Rohdiamanten Juwelen machte mit seinem brillianten Saitenspiel. Dieser Mann ist ein Profi vor dem Herrn, und es ist immer ein außerordentliches Vergügen mit ihm zu „arbeiten“.

Monja, die sich von den Paulson-Songs berühren ließ wie ein Seelenzwilling, und die ihre wunderbare Stimme, den blauen Schmetterling und ganz viele tolle Ideen beigetragen hat. Unter “Band“ findet Ihr einen Link zu mehr Monja.

Gerd Waiblinger vom Tübinger Neckarsound-Studio, der für Mix und Mastering verantwortlich zeichnet, und der uns wieder einmal mit seinem staubtrockenen Humor erfreute.

Peter Schilling, der die Fotos für das aufwändige Booklet und diese Seiten geschossen hat. Wahrlich keine leichte Aufgabe, aber umso beeindruckender umgesetzt vom stets gut gelaunten Hechinger Fotografen.

Meine Tochter Hannah Buntz , die einige sehr schöne Videos angefertigt hat, die wir in den nächsten Wochen nach und nach auf YouTube stellen werden. Ihr könnt sie aber auch jeweils von meiner Homepage aus anklicken.

Mein spezieller Dank gilt auch Johannes Bucka, der diese Seiten am letzten Wochenende umbaute und aktualisierte. Mit viel Geduld und Können. Und mein freundlicher Webmaster und Schottland-Fan wird sogar ausschließlich mit schottischem Whisky bezahlt.

Solltet Ihr nun den Eindruck haben, dieses Album sei unter dem erheblichen Einfluss von alkoholischen Getränken zustande gekommen, so kann ich Euch beruhigen. Ich hab mich ganz allein von diesem Leben und meinen Stimmungen inspirieren lassen. Denn auch dieses Mal sind die musikalischen Geschichten keine Erfindung. Das Rad der Zeit hat sich weiter gedreht, und auch bei mir ist wieder viel passiert: Einschneidendes, Prägendes, Lustiges, Trauriges. Meine Musik hilft mir, wie das Schreiben, alles zu verarbeiten, und ich bin froh, dass ich die beiden hab.

Ihr könnt Blue Wine über diese Seiten bestellen, oder in folgenden Läden kaufen:

Das Buch, Hechingen, Obertorplatz

Neue Buchhandlung Rieger, Ölbergstraße, Balingen

Musicland, Eisenbahnstraße, Albstadt-Tailfingen

Das Album möchte intime Stimmungen rüberbringen, es ist mit viel Freude und Herz gemacht. Ich will dabei die äußere Welt  nicht abbilden, sondern mit den kleinen harmonischen Kunstwerken eher ausblenden. Obschon hier zweifelsohne eine Reise unternommen wird. Diese führt allerdings mehr ins Innere. Die Welt ist sozusagen durch den Filter einer Menschenseele gereist. So viele Menschen, so viele Welten. Und hier ist einer und eine.

Ich  möchte Euch bitten, auch dieses Mal meine bescheidene Kunst zu unterstützen. Das Projekt macht keinen Gewinn. Ihr helft mit dem Kauf eine Albums mit, dass es irgendwann wieder ein nächstes geben kann. Und wenn ihr könnt und wollt, empfehlt meine Musik weiter. Ich selbst bin in keinem sozialen Netzwerk, mache außer hier so gut wie keine Werbung. Sagt Euren Freunden und Bekannten doch bitte, dass es ein neues Album und neue Videos von Paulson gibt.

Hört und seht Euch doch schon mal das Video von Day after day an, dem zweiten Track von Blue Wine. Das Startbild zeigt übrigens Michaela und Jörg Sommer. Auf dem Clip sind sämtliche am Album beteiligte Musiker und Sänger zu sehen.

Ganz am Ende möchte ich noch jenen wunderbaren Menschen danken, die mir diese Lieder geschenkt haben durch ihre Liebe.

Bis demnächst,

Paulson

Day after day

videostartbild