Magische Momente


the beauty of life

Das Harmonische, das Melodische, sie sprechen mich einfach mehr an, als die disharmonischen Brechungen der so genannten Moderne und Postmoderne. Wer die erleben möchte, der muss sich nur die Fernseh-Nachrichten reinziehn – was ich ehrlich gesagt immer weniger aushalte. Das Rohe ist überall, ich brauche es nicht. Dass es zum kollektiven Mythos der Zeit gehört und somit oftmals als cool gilt, ist tragisch. Natürlich gehört es auch zum Menschen. Aber ich brauche es nicht. Und so gibt es von mir wieder einen Schmachtfetzen, geschrieben von Phil Collins und interpretiert von Viktoria Tolstoy und Jakob Karlzon.

Wenn man sich in den Song reinfallen lässt und dabei die Akteure und die anderen Menschen betrachtet, dann kann man zum Schluss kommen, dass es sich um magische Minuten gehandelt haben muss, als sich diese Musik abspielte. Einfach alles daran ist schön: die Frau, der Mann, die Stimme, das Klavierspiel, und jeder einzelne verzauberte Mensch. Gnadenvoll solche Momente! Nur den Applaus am Ende finde ich störend, stille Dankbarkeit hätte besser gepasst. Ich glaube, man stellt sich als Künstler auf die Bühne und man geht zu Konzerten, um solche Augenblicke am eigenen Leib zu erleben.

Ich wünsche Euch einen schönen Sommer.

Paulson

http://www.youtube.com/watch?v=bOu–6UCcSA

This entry was posted on Donnerstag, August 7th, 2014 at 12:18 and is filed under 2014. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.